ANDREAS & DOREEN IN DER MARKUS LANZ SHOW 12.10.2016 !

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Die TRIKE GLOBETROTTER auf Welttour !

Wer Andreas Zmuda beim Leben zusieht, dem wird schwindlig. Seit vielen Jahren lebt er das Abenteuer, war lange Zeit in Mittel- und Südamerika zu Hause. Erst seine neue Partnerin Doreen ließ ihn sesshaft werden – für kurze Zeit, bis beide Extremabenteurer ihr Zuhause in Berlin im Sommer 2012 aufgeben und ohne große Vorplanung ins Ungewisse aufbrechen, zu einem 160.000km langen Weltrekordflug durch 92 Länder, der Jahre dauern wird, um die Welt von oben und Menschen, deren Uhren ganz anders ticken zu entdecken.

 

Die beiden fliegenden Nomaden Zmuda und Kröber verstehen ihr Flugabenteuer nicht nur als "Reise", sondern vielmehr ist es inzwischen eine Lebensphilosophie geworden.

 

Nachdem beide Extremabenteurer inzwischen die traumhaften Inselwelten der Karibik, Florida und New York (mit einen spektakulären Flug um die Freiheits-Statue und den Wolkenkratzern von Manhatten) hinter sich gelassen haben, sind sie nun im 34. Land der Reise - KANADA - angelangt!  Nach einigen Tagen der Vorbereitung, sollte es dann auf nach Iqaluit, zu den Eskimos gehen, um von dort aus über Grönland nach Europa zu fliegen... aber...

 

Schefferville / Kanada, 5.August 2016

Als wir vor vier Jahren unsere Tour in Florida starteten war uns bewusst, dass wir nicht nur Schönwetterflüge haben werden, sondern auch mit schwierigen Flugbedingungen zu kämpfen haben. Insgesamt war jeder dritte Flug über abgelegene Gebiete mit absolut keinem Notlandeplatz weit und breit. Ob das nun die endlosen, unbewohnten Wälder Kanadas sind oder der Flug über die schneebedeckten Anden, die Wüsten in Peru und Chile, das blaue Wasser der Karibik oder der Dschungel in Amazonien und Kolumbien. Das sieht nachher bei unseren Vorträgen alles toll und lustig aus aber in unserer kleinen, einmotorigen Maschine ist bei einem Motorenausfall die Überlebenschance selbst mit Fallschirm weit unter 50%.

 

Um dieses Risiko zu minimieren, fliegen wir nur in den Morgenstunden, wo der Wind noch ruhig ist und vor allen Dingen ein Rettungsteam im Notfall den ganzen Tag Zeit hat uns zu finden. Auch was das Flugwetter betrifft sind wir sehr vorsichtig. Und trotzdem sind wir oft bereits in gefährliche Situationen geraten. Aber wenn du eine solche Tour machst, dann musst du mit solchen Gefahren rechnen.

 

Nun die Überquerung des Atlantiks ist nochmals eine ganz andere Geschichte. Auf der Route ist kaum ein Tag ohne Regen und ohne schwierige Winde. Das Wetter wechselt hier innerhalb von Minuten, etwas was wir bisher nicht kannten. Jeder Flug hier in der Wildnis ist kaum kalkulierbar. Auch unser letzte Flug ging dann, trotz sehr guter Wettervorhersage, teilweise bis auf 150 Meter über die Wälder und das stundenlang. Über uns dichte Wolken und örtliche Regenfälle. Bei der letzten Landung sogar noch Nebel bis auf 60 Meter über der Landepiste. Absolut unverantwortbar.

 

Die nächsten vier Flüge gehen zu einsam gelegenen Eskimo-Dörfern mit teilweise Schotterpisten und keinem Strassenanschluss. Wir beide sind wirklich sehr abenteuerhungrige Menschen. Nur sind wir bisher immer mit einem halbwegs kalkulierbaren Risiko geflogen. Aber wenn die Entscheidung heute zu fliegen oder nicht auf der Basis von Glück basiert, dann bin ich nicht bereit mein Leben und vor allen Dingen Doreens Leben so leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Dann kann die einzige Entscheidung nur sein, diesen gefährlichen Teil auszulassen und unsere Tour sicher in Europa fortzusetzen.

 

Somit habe ich mich entschlossen, hier im letzten noch mit einem Frachtzug erreichbarem Minendorf (ohne Straßenanbindung) der Eskimos unser Trike auf den Zug zu packen und am morgigen Freitag 13 Stunden bis zum Sankt-Lorenz-Strom zu fahren. Von dort aus werden wir mit Hilfe eines befreundeten Flugclubs das Trike irgendwie und irgendwohin nach Europa versenden, um unsere Tour von dort aus möglichst bald fortzusetzen. Auch wenn bei uns beiden gestern sehr, sehr viel Tränen geflossen sind - wir haben das Ziel in Sydney anzukommen - lebend!

 

Viele liebe Grüße aus dem wilden Norden Kanadas,

Andreas

 

 

Ab Ende September 2016 fliegen Andreas und Doreen dann quer durch Europa. Im Herbst / Winter 2016/17 werden die beiden in zwei bildgewaltigen Multimedia-Shows in Deutschland, Luxemburg und Belgien über dieses einzigartige Abenteuer berichten.

 

Danach, ebenfalls noch 2017 werden sie nach Nord-, Ost- und Südeuropa weiterfliegen. Ja und dann 2018-2019 Afrika, 2019-2021 Asien... und vielleicht "schon" 2022 in Australien???

Andreas & Doreen im TV